Reitkurse und Weiterbildungsangebote, Natural Horsemanship, Kinderfreizeiten mit und ohne Pferd, Wanderreiten durch nahezu unberührte Natur, Angebote für Behinderte, soziales Lernen mit Pferden und vieles mehr bietet der alternative Reiterhof Arhoena e.V. in der hessischen Rhön
Reiten in der Rhön (Hessen)

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 Reiten / Erlebnispädagogik

Soziales Lernen mit Pferden

Pferde als ideales Medium der Kontaktaufnahme, Kommunikation und des sozialen Lernens

Wie funktioniert Kontaktaufnahme, Verständigung, soziale Kommunikation? Wie wichtig sind Zuhören und Beobachten, welche Signale senden wir selbst aus und wie wirken wir damit auf andere? Größtes Gewicht legen wir darauf, das Pferd als Herden- und Fluchttier zu erkennen, das soziale Gefüge der Herde wahrzunehmen und bei der Kontaktaufnahme mit den Tieren Körpersprache auf der Basis von Vertrauen und Dominanz zu praktizieren.

Diesem Konzept verdanken wir den therapeutischen Erfolg, der uns von zahlreichen Lehrern, Erziehern und Sozialarbeitern, die mit ihren Klienten unseren Hof besucht haben, immer wieder bestätigt wird.

Die Pferde:

Ca. 12 Pferde unterschiedlicher Rassen und Größe, Herdenhaltung und Offenstall. Wir reiten ohne Gebiß und Sattel.


Die Arbeit mit den Pferden beinhaltet mehrere Themen:


Vertrauensübungen:

Wir sind Raubtiere und die Pferde sehen und riechen das genau. Dadurch, daß wir das machen, was das Fohlen am ersten Tag seiner Geburt erlebt, nämlich von der Mutter überall(!) berührt zu werden, versuchen wir das Vertrauen des Pferdes zu erlangen. Wir versuchen vom Pferd die Erlaubnis zu bekommen, es überall berühren zu dürfen. Dabei werden die Pferde an allen Körperteilen berührt, auch an den Geschlechtsteilen und am und im Maul - die Konfrontation mit Scham- und Ekelgrenzen ist dabei Bestandteil ebenso Bestandteil unseres Lernens.

Beobachtung der Pferde in der Herde und Verstehenlernen ihres Verhaltens:

Wie verständigen sich Pferde (Ohren anlegen, Schweif schlagen, Kopf senken etc.) ?

In welchem sozialen Gefüge leben Pferde (Rangordnung, Instinkte von Fluchttieren) ?


Dominanzübungen:

Pferde leben in hierarchischen Strukturen. Eine ranghohe Position innezuhaben bedeutet aber nicht egoistische Machtausübung, sondern ein besonders hohes Maß an Verantwortung für das Wohlergehen der Herde.

Durch das Imitieren der Drohgebärden der Pferde mit Hilfe eines Seiles oder einer Gerte machen wir im Kontakt mit den Tieren unseren Anspruch klar - ein ranghoher Artgenosse zu sein und damit ein Leittier, an dem sich das Pferd orientiert und von dem es sich aufgrund aufgrund seiner instinktmäßigen Bereitschaft zu folgen, führen läßt.


Praktische Arbeit:

Erlernen der Körpersprache durch Rollenspiel, wir "werden" Pferde.

Auf einem eingezäunten Reitplatz begegnen sich Mensch und Tier in relativer Freiheit, das heißt ohne daß die Pferde angebunden sind und toben gemeinsam herum, verjagen und führen sich gegenseitig.


Auswirkungen:

Steigerung des Selbstwertgefühls
Entwicklung eines Gefühls für Macht und Verantwortung
Zutrauen in die eigene Durchsetzungsfähigkeit
Den Körper durch Geruch und Berührung intensiv und lustvoll erleben

zuletzt aktualisiert: 18/07/07

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